Jänner Rallye 2009
Eingetragen vor 1 Jahr(en), 6 Monat(en) um 16:21. 1 Kommentar
Von 2. bis 4. Jänner fand im Mühlviertel die 27. Ausgabe der Jänner Rallye statt – und ich war dabei! Und zwar nicht irgendwie, sondern als VIP. Das Beste daran: die Karten dafür habe ich im Dezember bei einem Gewinnspiel gewonnen. Danke, voestalpine. So gings also gestern Früh gemeinsam mit dem Herrn Papa mit dem Bus in Richtung Freistadt und von dort weiter zur ersten Sonderprüfung. Gleich beim Start sind wir dann zwei der wohl bekanntesten heimischen Rallyegrößen begegnet, Manfred Stohl und seiner Beifahrerin Ilka Minor, die ihr Auto noch einmal durcheckten – und zwar direkt neben den Zuschauern und nicht etwa in einer abgesicherten Servicezone. Und während es schon ziemlich cool war den Teilnehmern beim Starten in die Prüfung bzw. beim schweren Driften zuzusehen, kam es noch besser: inkludiert im VIP Paket war nämlich auch ein Helikopterrundflug über die Strecke. AWESOME.

It’s not a motorcycle baby, it’s a chopper.
Vom Hubschrauber aus verfolgten wir dann einzelne Fahrer beim Kampf gegen die Uhr – es war wie im Fernsehen, nur echt und… VIEL besser. Um eine möglichst gute Sicht nach unten zu ermöglichen stellte der Pilot sein Arbeitsgerät regelmäßig ordentlich schräg und drehte eine Parabel nach der anderen – Rollercoaster-Feeling inklusive. Ein grandioses Erlebnis an das ich mich sicher noch lange erinnern werde! Nach dem Ende der Prüfung fuhren wir weiter in die Messehalle nach Freistadt um zu Mittag zu essen – außerdem gab es die Möglichkeit den Teams im Fahrerlager ein wenig auf die Finger zu schauen. Eine der wichtigsten Fragen für jeden Rallyeteilnehmer war einmal mehr die nach der richtigen Reifenwahl – Slick oder Spike? Andreas Waldherr, zwei Sonderprüfungen vor Schluss in Führung und damit schon fast sicherer Sieger, wählte das Risiko und verabschiedete sich mit einem Slick auf Schneefahrbahn auf der vorletzten Etappe. Diese Sonderprüfung wurde aufgrund des Unfalls und der Gefahr für die nachkommenden Fahrzeuge annuliert, uns blieb also noch das Spektakel der finalen Stage. Weil es dabei langsam aber sicher dunkel wurde waren die meisten Teilnehmer dann auch schon mit schwerer Beleuchtung unterwegs, was noch einmal zusätzlich für mehr Action und Atmosphäre am Streckenrand sorgte.
Beim abschließenden Dinner (wieder ein Freistadt) kochte das Publikum in der Halle bei der Siegerehrung. Als ich beim Essen bemerkte dass hinter mir nur Englisch gesprochen wurde wollte ich natürlich wissen warum das so war und fand so heraus dass ich Rücken an Rücken mit dem Weltmeister Stig Blomqvist saß. Wie cool ist das denn?

Blomqvist ‘n’ me
Alles in allem: Rallyeschauen im Mühlviertel, auf den Strecken die ich zu großen Teilen selbst schon vom Motorradfahren kannte (schließlich waren wir dort auch immer unterwegs), dazu noch mit einem Hubschrauber fliegen und beim Dinner einen echten Rallyestar treffen… Grandios!
Klingt AWESOME!
nguns